Montag, 19. August 2013

Im Brombeer-Land



 Nun werden auch die Brombeeren reif!





 Dieser Strauch hat sich in unseren Garten eingemogelt, seine Sämlinge im Laufe eines Sommers ganz unauffällig nahe der alten Backsteinwand sesshaft werden lassen und im Sommer darauf wuchs er so schnell, als wolle er zeigen:
"Hier bin ich! Groß und stark! Hier gehöre ich her!"

Dort gehörte er aber nicht hin, der gute Strauch.
Er blühte zwar wunderschön und trug herrliche Früchte, aber Sirets Familie beschloss mehrstimmig und mit zugegebenermaßen gewichtigen Gründen, dass er dort ganz fehl am Platze sei.
Immerhin durfte Siret noch die Früchte ernten, doch im Winter wurde der Strauch ratzeputz weggeschnitten.






 Ob Ihr es glaubt oder nicht: im nächsten Jahr wuchs er wieder!
Und Siret fand selbst seine Stacheln wunderschön!
Sie sehen doch zauberhaft aus, nicht wahr?





 Heute pflückte sie die ersten reifen Früchte und lud ein zu Himbeertörtchen und frischen Brombeeren.






Die Beeren schmeckten allen sooo gut, dass man endlich entschied, den Strauch im Winter zwar wieder etwas zurückzuschneiden, aber nur etwas!






 Denn es wäre zu schade um die köstlichen Früchte.
Außerdem hat jeder wilde Brombeerstrauch eine eigene geheimnisvolle Geschichte, die er erst im Laufe der Jahre preis gibt (meint zumindest Siret).







 Bei einer guten Tasse Tee war man sich einig, dass es sich lohnen würde, auf die gesamte Geschichte zu warten.









 Und damit wirklich alle endlich überzeugt sind, wie herrlich ein eigenwilliger Brombeerstrauch doch ist, wird Siret gleich morgen Brombeermarmelade kochen, und jedes Familienmitglied erhält ein Glas. Als Bestechung. ;-)





Ihr seid natürlich auch eingeladen, von den Früchten dieses verwunschenen Strauches zu kosten!


Liebe Sommergrüße von 
Eurer Siret






Kommentare:

  1. Danke für die Einladung zum naschen ;o)und mit der Geschichte ist doch klar, dass er bleiben muss!

    Liebe Grüße und weiter ergiebige Ernte - Sylvia

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  2. Liebe Siret,
    also ich bin auch froh,daß meine Eltern noch ihren Brombeerbusch haben.
    Heute erst habe ich davon genascht.Sie sind ja auch sehr gesund.
    Leckere Fotos:)
    Ganz liebe Grüße von
    Kristin

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  3. Liebe Siret,
    da hast du wirklich einen Prachtbrombeerbusch von wo auch immer geschenkt bekommen! Und aus Erfahrung mit unserer eigenen Brombeer"hecke" kann ich sagen,es ist eine gute Entscheidung, das Wachsen des Busches zu akzeptieren - denn ihn loszuwerden ist eine mühsame Angelegenheit. Leider gibt die Hecke, die von den Vorbesitzern unseres Hauses eingesetzt wurde, keine so guten Früchte wie deine - sie sind zumeist schon vertrocknet, noch ehe sie reif sind (vermutlich eine Pflanzenkrankheit, die wir jahrelang nicht wegbrachten), deshalb haben wir versucht, die Hecke zu roden. Sie kommt jedoch alle Jahre wieder, obwohl wir inzwischen schon die Wurzeln ausgegraben haben... Schade, dass bei uns die Früchte nicht so köstlich sind wie bei dir, denn ich LIEBE Brombeeren!
    Ganz herzliche Grüße und alles Liebe,
    Traude

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  4. Liebe Siret,
    das ist ja praktisch - die Brombeeren gleich am Haus! Und Du hast richtig viel Tolles draus gemacht, das sieht so superlecker aus, das sich gleich Lust auf Beeren kriege!
    Liebe Grüße
    Corinna

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  5. Liebe Siret,
    ich hatte auch eine dornenlose Brombeere gepflanzt, deren Früchte allerdings trotz ihrer Größe nicht ganz so würzig schmeckten. Allerdings hat sie sich heimlich in eine bedornte Brombeere zurückverwandelt. Da die auch keine gute Beeren trug, habe ich sie wieder entfernt. Das war bei euch die richtige Entscheidung, den guten Strauch zu behalten. Und wie wunderschön du uns den Tisch gedeckt hast. Lieben Dank dafür. Ich lade dich dafür zum Holunderkuchen ein.
    Schöne Grüße, Johanna

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  6. Lovely dessert! Blackberries grow like crazy here - they are actually invasive. But so glad they offer a sweet gift.

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